Auftaktveranstaltung der Wissenschaftlichen Koordinationsstelle zur Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe in Thüringen

Seit Ende 2021 fördert das Land Thüringen eine Wissenschaftliche Koordinationsstelle zur Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe in Thüringen, die an den Universitäten Erfurt und Jena angesiedelt ist. Unsere Aufgabe ist es, den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dialog über das „Koloniale Erbe in Thüringen" anzuregen und in seinen verschiedenen Facetten aufzuzeigen. Im Fokus steht der spezifische Beitrag, den Universitäten und Forschungsprojekte in der aktuellen Debatte um das koloniale Erbe leisten können.

Als Auftakt unserer Arbeit, und um die Koordinationsstelle vorzustellen, laden wir Sie herzlich zur Veranstaltung „Koloniales Erbe in Thüringen – Ein Podiumsgespräch zur Aktualität der kolonialen Vergangenheit" am Montag, den 2. Mai 2022, von 18-20 Uhr in die Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Fürstengraben 1) ein. Gemeinsam mit wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und im Kulturbereich aktiven Akteur:innen wollen wir darüber ins Gespräch kommen, was das koloniale Erbe Thüringens ausmacht, welche Herausforderungen in seiner Thematisierung liegen und welche Perspektiven für die Aufarbeitung entworfen werden können. 

 

Wir freuen uns, dass Staatssekretärin Dr. Katja Böhler vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft, Prof. Dr. Benedikt Kranemann (Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, Universität Erfurt) sowie Prof. Dr. Georg Pohnert (Vizepräsident für Forschung der Universität Jena) zum Auftakt der Arbeit der Koordinationsstelle mit einem Grußwort vertreten sind.

 

In einem Keynote-Vortrag wird die Kulturwissenschaftlerin und Leiterin des Fachbereichs Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität (D.I.D.) der Bundeszentrale für politische Bildung in Gera Peggy Piesche die Bedeutung des kolonialen Erbes für Thüringen reflektieren und dabei koloniale Kontinuitäten bis in die Gegenwart in den Blick nehmen. 

Daran schließt sich ein Podiumsgespräch mit Peggy Piesche, Iris Rajanayagam (Referentin im Fachbereich „Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität (D.I.D.)" der Bundeszentrale für politische Bildung in Gera), Dr. Urs Lindner (Decolonize Erfurt), Prof. Dr. Anja Laukötter (Universität Jena) und Dr. Thomas T. Müller (Präsident des Museumsverbands Thüringen e.V.) an. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Omar Kamil (Universität Erfurt).

 

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis zum 25. April unter folgender Adresse für das Podiumsgespräch an: koloniales-erbe-thueringen@uni-erfurt.de. Bitte beachten Sie die aktuellen Hygienemaßnahmen Universität Jena unter: 

www.uni-jena.de/corona-faq.

Die Veranstaltung wird als hybride Veranstaltung geplant. Den Livestream können Sie unter folgendem Link erreichen: 

online.mmz.uni-jena.de/mmz1.html.

Im Anhang finden Sie das Plakat und den Flyer zur Veranstaltung, die Sie sehr gerne an Interessierte weiterleiten können.

Wir freuen uns auf die Veranstaltung und einen erkenntnisreichen Austausch!

Flyer