Zunächst wird Martin Repohl für sein Projekt „Fūdo and Nature Alliance – Interdisciplinary Perspectives on a Sociology of Collaborative Nature Relations in German-Japanese Dialogue“ ab April 2026 für zwölf Monate an das renommierte Institute for Research in Humanites der Kyoto University gehen, um dieses bei Prof. Dr. Tatsushi Fujihara zu bearbeiten. Anschließend erfolgt ein Wechsel in die Förderung der DFG für das Projekt „Habitabilität: Ein soziologisches Konzept? – Konstellationen der Bewohnbarkeit im Anthropozän aus gesellschaftstheoretischer Sicht. Versuch einer interkulturellen Positionierung“. Hierzu erfolgt zunächst ein Gastaufenthalt am international angesehenen Research Institut for Humanity and Nature (ebenfalls) Kyoto, bei Prof. Dr. Daniel Niles. Anschließend wird Repohl für 18 Monate eine Stelle am neu eingerichteten Transformation Lab der Leuphana Universität Lüneburg antreten. Hier erfolgt eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Harald Heinrichs und Prof. Dr. Erich Hörl.
Die Frage nach kollaborativen Naturbeziehungen in Kontext sich wandelnder planetarer Bewohnbarkeit ist von großer Innovativität und von zentraler Bedeutung für die Grundlagenforschung zur sozial-ökologischen Transformation. Hartmut Rosa, Direktor des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt und Betreuer von Repohls Doktorarbeit: „Wir gratulieren Martin Repohl zu diesem tollen Erfolg und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der wissenschaftlichen Arbeit.“

