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Wie die Hambacher Forst Bewegung den deutschen Kohleausstieg prägte

In ihrem kürzlich erschienen Artikel im Energy Reserach & Social Science Journal, analysiert die Nachwuchswissenschaftlerin Almut Mohr die Rolle von sozialen Bewegungen und deren Bedeutung für die Energiewende. Der Artikel konzentriert sich auf den deutschen Plan zum Kohleausstieg und den Einfluss der Hambacher Forst Bewegung.

Die Hambacher Forst Bewegung hat sich in den letzten Jahren zu einer der am sichtbarsten und prominentesten Umweltbewegungen in Deutschland entwickelt. Durch das Führen von Interviews mit Aktivist*innen, zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen, einem Vertreter des Energiekonzerns RWE und Mitgliedern der so genannten Kohlenkommission, erforschte Almut Mohr die Verbindung und Auswirkung der Bewegung auf die öffentliche Debatte um den deutschen Kohleausstiegsplan. Die Ergebnisse der Untersuchung legen eine verstärkte Wahrnehmung des Ortes als Folge der Aktivitäten der Hambacher Forst Bewegung nahe. Diese Wahrnehmung, sowohl in der Öffentlichkeit, als auch bei politischen Entscheidungsträger*innen hat bis in den finalen Bericht der so genannten Kohlekommission gewirkt.  

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
(Willy Brandt School of Public Policy)
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