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"Wir müssen unsere Kinder mit einem sprachlichen Rüstzeug für Krisensituationen ausstatten!"

Der Krieg in der Ukraine zeigt einmal mehr, wie schnell Krisensituationen dazu führen, dass sich zum Teil unbegleitete Kinder durch Flucht oder Vertreibung plötzlich in einem Land wiederfinden, dessen Sprache sie nicht sprechen. Und auch unter den freundlichen Helfer*innen in den schutzgewährenden Ländern gibt es einen Teil, der selbst wenig Englisch spricht. Dabei ist es gerade in Krisensituationen – und dazu kann sich jedes ungewollte Getrenntwerden von Eltern und Kindern entwickeln, sei es im Urlaub, beim Ausflug oder im Einkaufszentrum – unabdingbar, sich verständigen zu können und dadurch mögliche Gefahren abzuwenden.

"Wir müssen unsere Kinder mit einem sprachlichen Rüstzeug, einer Art 'Survival-English' ausstatten, fordert vor diesem Hintergrund Gila Schauer, Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Anglistik an der Universität Erfurt. "WortMelder" hat bei ihr nachgefragt: "Wie wichtig ist es für Kinder, sich in Krisensituationen in einer Fremdsprache ausdrücken zu können?“

Lesen hier ihre Antwort im "WortMelder".