Am 18.12.2025 verteidigte Ike Markus Bernard seine Dissertation mit dem Titel „Warum immer das Gleiche? – Verständnis und Vorstellungen von Videospieler*innen und Videospielentwickler*innen in Bezug auf Avatare und Entwicklungsprozesse“. In seiner Arbeit untersuchte Ike Bernard nicht nur, wie Spieler*innen ihre Avatare gestalten und welche Bedeutung hierbei die eigene Geschlechteridentität spielt, sondern er stellte die Verbindung zum Arbeitsumfeld von Entwickler*innen her. Zentrale Innovation seiner Arbeit war eine so bislang einzigartige Beobachtungsstudie in Entwicklungsstudios.
Nur einen Tag später verteidigte Sanae Ansar Ech-chotbi ihre Dissertation „Digital Feminism in Morocco: Exploring Self-mediation and Lived Experiences“. Die Arbeit zeichnete ein Bild des digitalen Feminismus in einer muslimisch geprägten Gesellschaft auf und verknüpfte aktuelle Debatten zu digitalem Feminismus mit einer umfassenden Gesellschaftsanalyse. Es gelang Sanae Ech-chotbi Aktivist*innen in Marokko zu interviewen und ein lebendiges Bild ihrer Arbeit in und mit Social Media zu zeichen.
Wir gratulieren ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Promotion!
Beide Arbeiten sind im Rahmen des Nachwuchskollegs ComDigMed entstanden und wurden von Prof. Dr. Sven Jöckel und Prof. Dr. Claudia Wilhelm (Universität Wien) betreut. Die Arbeiten sind Ausdruck einer aktiven Beschäftigung mit geschlechterbezogener Fragestellung an der Professur Kinder- und Jugendmedien.