Mit einem Vortrag des Bielefelder Historikers Jan Siegemund zu unsicheren Nachrichten in der europäischen Peripherie um 1700 startet am 23. April 2026 das Vortrags- und Tagungsprogramm des FZG. Weitere Gastvorträge übernehmen am 7. Mai der Berliner Kulturhistoriker Philipp Felsch, am 21. Mai der Historiker Till van Rahden (Montréal) sowie am 9. Juli die Literaturwissenschaftlerin Hendrikje Schauer (Jena). Am 28. Mai spricht Jens-Christian Wagner (Jena/Weimar) im Rahmen des Jenaer Projekts “Geschichte statt Mythen” unter dem Titel “'Naturschutz ist Rasseschutz.' Hermann Löns und der Heimatschutz” über den immer noch unkritisch verehrten ‘Heimatdichter’. Der neue Friedenstein Fellow der Universität Erfurt, Hiram Kümper, wird am 4. Juni unter dem Titel “Welchen Preis hat Happiness? Zum prekären Bündnis von Freiheit und Eigentum in der Entwicklung der jungen USA” seine Antrittsvorlesung halten.
Des Weiteren finden am FZG Workshops des Netzwerks Alchemie und der Arbeitsstelle Illuminatenforschung statt, wobei letzterer in diesem Jahr unter dem Zeichen des 250-jährigen Gründungsjubiläums des Illuminatenordnes steht. Höhepunkt des Semesters wird das Alumnitreffen der Gothaer Stipendienprogramme unter dem Titel “Being Social, Doing Knowledge, Connecting For and Wide” im Juni, in dessen Rahmen auch Martin Mulsow als langjähriger Direktor noch einmal feierlich verabschiedet wird, der jedoch gleich im August am FZG eine Sommerschule zu Food History veranstalten wird.
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha nimmt vom 28. bis 30. September eine Tagung zu geschiedenen Frauen im Hochadel zwischen 1600 und 1850 die soziale und rechtliche Situation verstoßener und verbannter Ehefrauen in den Blick.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich und finden im Vortragssaal des FZG am Schloßberg 2 statt.

