Forschung: Alles Blödsinn!? (Bildungsmythen Teil 3)

In Folge 3 unserer Reihe zu den Bildungsmythen stand die Aussage "Jungen sind in MINT-Fächern von Natur aus besser als Mädchen!" auf dem Prüfstand von Psychologin Jana Asberger. Wir wollten bei einer kleinen Umfrage wissen: Stimmt das, kann die Begabung für bestimmte Fächer tatsächlich genetisch verankert sein?

 

56 Prozent unserer Fans waren auch der Meinung: "Das ist Schnickschnack". (21 Prozent glauben "ja bestimmt" und 22 Prozent sind unsicher).

Und: Wer hier mit "nein" antwortet, hat absolut recht.  Wenngleich Mädchen tatsächlich geringere Kompetenzen in den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zeigen und in Studiengängen und Berufen der MINT-Fächer sind deutlich weniger Frauen vertreten sind als Männer.

Wie also kommt das, obwohl hirnphysiologisch Mädchen und Jungen nachweislich die gleichen Voraussetzungen haben?

Die Ursachen für das teils schlechtere Abschneiden von Mädchen in den MINT-Fächern liegen vielmehr in der Sozialisierung und den Rollenklischees, die Mädchen von klein auf erfahren

Dabei haben sowohl Eltern als auch pädagogische Fachkräfte unbewusste geschlechterstereotype Überzeugungen, die ihr Handeln beeinflussen.

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