| Max-Weber-Kolleg

Kalpana Kannabiran wurde zur Präsidentin des „Research Committee 05: Racism, Nationalism, Indigeneity and Ethnicity“ der International Sociological Association gewählt

Kalpana Kannabiran, Soziologin und Juristin aus Hyderabad (Indien), wurde für vier Jahre zur Präsidentin des Research Committee 05: Racism, Nationalism, Indigeneity and Ethnicity (RC05) der International Sociological Association gewählt. Das RC05 fördert die Forschung zu Rassismus, Nationalismus, Indigenität und ethnischer Zugehörigkeit. Es bewertet darüber hinaus Maßnahmen und erforscht Strategien zur Beseitigung von Rassendiskriminierung und Ungleichbehandlung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit. Außerdem stellt die Kommission ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch in jenen Bereichen zur Verfügung.

Als neue Vorsitzende des RC05 möchte Kannabiran dieses Forum für kritische Debatten und den Aufbau von Partnerschaften nutzen.

 „Wir gratulieren unserer Kollegin Kalpana Kannabiran sehr herzlich zu dieser wichtigen Aufgabe und hoffen mit unseren Aktivitäten zur Entwicklung von Fellowships für Partner*innen aus dem globalen Süden, einen strukturellen Beitrag dazu innerhalb der Wissenschaftslandschaft leisten zu können.“, so Hartmut Rosa, Direktor des Max-Weber-Kollegs.

In den letzten 30 Jahren widmete Kalpana Kannabiran ihr Forschungsinteresse den Bereichen Rechtssoziologie, historische Soziologie, soziale Bewegungen, Gender Studies, Disability Studies, Rechte von Indigenen/Adivasi, Minderheitenrechte, Entwicklungsstudien, Rechtsprechung und Menschenrechte. Sie ist Mitglied der Forschungsgruppe The M.S. Merian – R. Tagore International Centre of Advanced Studies ‘Metamorphoses of the Political’ (ICAS:MP) des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt.

 

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