| Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft

Vortrag zur Filmgeschichte von Patrick Rössler

Im Begleitprogramm zur Ausstellung "Großes Kino" im Kulturforum Berlin organisierte die Kunstbibliothek die Vortragsreihe "Nah dran!". Dort werden ausgewählte Stücke aus der hauseigenen Sammlung vorgestellt, die das Publikum dann auch persönlich inspizieren kann, ohne trennendes Glas eines Rahmens oder einer Vitrine.

Blick in die Ausstellung Großes Kino
Blick in die Ausstellung „Großes Kino. Filmplakate aller Zeiten“ Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Christina Thomson

Patrick Rössler gestaltete am 7. Februar gemeinsam mit dem Filmwissenschaftler und -historiker Dirk Ryssel einen Abend  zu "Filme verkaufen: Kinoreklame aus 100 Jahren", der zu intensiven Diskussionen mit dem engagierten Publikum führte. „Gute Filme verdienen gute Reklamemittel!“, hieß es bereits 1927. Denn das Kulturgut Film ist auch eine Ware, die vertrieben und refinanziert werden muss.

Die Veranstaltung bot einen Einblick in die Fülle der Filmwerbung seit 1900, mit Anzeigen, Flugblättern, Aushangfotos, Broschüren und mehr. Darunter waren seltene Plakate zu Filmen wie "Sumurun" (1919), Fotos zu "Der müde Tod" (1921) und "Metropolis" (1927), oder Verleihprogramme, Starpostkarten und Filmzeitschriften aus dem gesamten 20. Jahrhundert. Der Dialog von Rössler und Ryssel schließt an frühere Projekte zu Filmplakaten und zu Filmpublizistik an.

 

Kontakt:

Inhaber der Professur für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Kommunikationsforschung / Methoden
(Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Lehrgebäude 4 / Raum 212