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Erweiterte "Weihnachtspause" im Wintersemester 2022/23

In einem Rundschreiben hat der Vizepräsident für Studienangelegenheiten der Universität Erfurt, Prof. Dr. Gerd Mannhaupt, heute über die Pläne für eine erweiterte "Weihnachtspause" im kommenden Wintersemester 2022/23 informiert. Vor und nach der Semesterpause (also vom 19. bis 23. Dezember und vom 9. bis 14. Januar) sollen die Lehrveranstaltungen online stattfinden und die Beschäftigten weitestmöglich ins Homeoffice wechseln.

Hintergrund ist, dass die Universität Erfurt wie auch die gesamte Gesellschaft im Wintersemester 2022/23 weiterhin mit hohen Infektionszahlen und erhöhten Übertragungsrisiken für COVID-Infektionen konfrontiert sein wird. "Darüber hinaus stellt die Energiekrise uns alle vor die Herausforderung, einen substanziellen Beitrag zum Energiesparen zu leisten. Zwar wird die Versorgung mit Energie für die Universität Erfurt so lange wie möglich zur Verfügung stehen, aber auch wir wollen zum Energiesparen beitragen", kündigt Mannhaupt in seinem Schreiben an.

Um beiden Problemen rechtzeitig und nachhaltig zu begegnen, hat das Präsidium beschlossen, dass in der Woche vor der Vorlesungsunterbrechung jegliche Lehrveranstaltungen, aber auch Workshops, Vorträge und Kolloquien online angeboten werden sollen und alle öffentlichen Gebäude auf dem Campus geschlossen und nicht beheizt werden. So können Studierende wie Lehrenden und Mitarbeitende zum einen sicherer sein, dass sie keine verdeckten Infektionen zum Jahreswechsel mit in ihr familiäres Umfeld nehmen, zum anderen besteht ein besserer Schutz der "Universitätsfamilie" nach dem Jahreswechsel. Außerdem kann so für vier Wochen Heizenergie für den kompletten Lehr- und Universitätsbetrieb eingespart werden. Der Präsenzbetrieb endet somit am 17.12.2022 und wird im neuen Jahr ab dem 16.01.2023 wieder aufgenommen werden. Berufs- und Schulpraktika sind davon nicht betroffen, wenn die betreffenden Einrichtungen dazu keine eigene Regeln aufgestellt haben. 

"Aktuell sind wir noch zu Services und Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sowie des Studierendenwerks in Gesprächen", erklärt der Vizepräsident. "Über die Ergebnisse sowie mögliche weitere Maßnahmen informieren wir selbstverständlich umgehend."