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Podiumsdiskussion: „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“

Das an der Universität Erfurt 2025 neu gegründete Promotionskolleg „De-Globalisierung und globale Entkopplung“ (DeGlobE) lädt am Mittwoch, 22. April, erstmals zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Titel „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Haus Dacheröden.

Die gegenwärtigen Entwicklungen in der Weltwirtschaft werfen grundlegende Fragen auf: Handelspolitik wird zunehmend sicherheitspolitisch gerahmt, Industriepolitik erlebt eine Renaissance, und globale Lieferketten werden unter dem Gesichtspunkt von Resilienz und strategischer Abhängigkeit neu bewertet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie wir die bestehenden Prozesse besser beschreiben können: Sind wir Zeuge von De-Globalisierungsprozessen? Oder einer anderweitig tiefgreifenden Reorganisation globaler Märkte unter neuen politischen Vorzeichen?

Die Veranstaltung im Haus Dacheröden widmet sich diesen Fragen. Sie beginnt mit einem Input von Stefan Schmalz, der aktuelle Entwicklungen aus soziologischer Perspektive einordnet, insbesondere mit Blick auf globale Machtverschiebungen und die Rolle Chinas. Auf dem Podium diskutieren anschließend Melanie Vogelbach (Deutsche Industrie- und Handelskammer), Melanie Müller (Stiftung Wissenschaft und Politik) und Renate Sternatz (DGB Hessen-Thüringen).

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartnerin:

akademische Koordinatorin DeGlobE
(Willy Brandt School of Public Policy)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.03.08
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
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