Beiträge zur Gesundheitskommunikation auf dem DGPs-Kongress in Hildesheim

Vom 10. bis 15. September findet der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) in Hildesheim statt. Auf dem dem größten wissenschaftlichen Psychologiekongress im deutschsprachigen Raum präsentieren Wissenschaftler:innen aktuelle Ergebnisse aus der psychologischen Grundlagen- und Anwendungsforschung.

Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Cornelia Betsch (Professur für Gesundheitskommunikation) wird mit zahlreichen Beiträgen auf dem wissenschaftlichen Event vertreten sein und Lösungsvorschläge für drängende gesellschaftliche Themen mitdiskutieren:

Impfen

  • "The more the merrier? Using asymmetrically dominated decoys to increase vaccine uptake" (Beitrag von Dr. Lars Korn, Robert Böhm, Ana Paula Santana und Cornelia Betsch)
  • "When evidence-based educational interventions do not help to decrease vaccine hesitancy" (Beitrag von Sarah Eitze, Pia Ochel, Regina Siegers, Jule Schmitz, Lars Korn, Philipp Sprengholz, Cornelia Betsch)

COVID-19 Studien

  • Dr. Philipp Sprengholz hält einen Vortrag zur Datenspende und Längsschnittstudien auf dem Symposium Evidence from Diverse German Speaking Samples on Experiences During the COVID-19 Pandemic mit dem Titel: "Feelings and behaviors in pandemic times: Insights from activity and survey data donated by more than 100.000 German participants" (Beitrag von Philipp Sprengholz, Marc Wiedermann, Dirk Brockmann, Cornelia Betsch).
  • Ein weiterer Beitrag ("Latent classes versus dimensions of COVID-19 vaccination readiness") unter Beteiligung von Dr. Mattis Geiger und Prof. Dr. Cornelia Betsch wird ebenfalls präsentiert.

Falschinformationen

  • Dr. Philipp Schmid, Post-Doc im EU-Projekt JITSUVAX, hat den Vorsitz im Symposium Effectiveness of Psychological Interventions to Counter Health Misinformation. Er hält außerdem einen Vortrag mit dem Titel "The role of hostility when rebutting health misinformation in public discussions".
  • Doktorandin Frederike Taubert trägt vor zum Thema "Benefits and pitfalls of debunking interventions to counter mRNA vaccination misinformation during the COVID-19 pandemic".

Ein weiterer Fokus des diesjährigen DGPs-Kongresses liegt darauf, welchen Beitrag die Psychologie als Wissenschaft zur Bewältigung der globalen Krisen – Pandemie, Krieg, Klimawandel – leistet und wie psychologische Wissenschaftskommunikation sinnvoll gestaltet werden kann. 

  • Prof. Dr. Cornelia Betsch wird dazu an zwei Podiumsdiskussionen teilnehmen:
    • Herausforderung Wissenschaftskommunikation – Eine Diskussion verschiedener Interessensvertreter:innen (Paneldiskussion zu Wissenschaftskommunikation mit Beatrice Lugger, Jan Crusius, Melanie Sauerland, Rainer Bromme, Pia Lamberty)
    • Klima, Corona und Krieg: Über die gesellschaftspolitische Verantwortung der Psychologie in Krisenzeiten (Paneldiskussion mit Julia Asbrand, Lea Dohm und Gerhard Reese, Eva-Lotta Brakemeier und Markus Bühner)
  • Dr. Mirjam Jenny leitet das Symposium Effective science communication based on psychological insights – quo vadis.

Das ganze Tagungsprogramm gibt es auf der Kongress-Website.

Kontakt

Inhaberin der DFG Heisenberg-Professur Gesundheitskommunikation
(Philosophische Fakultät)
Lehrgebäude 4 / Raum 220