Philosophische Fakultät SPF Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung. SPF Wissen. Räume. Medien. Forschung

Besitz und Gewohnheit. Zur politischen Anthropologie von Eigentum in der westlichen Moderne

Teilprojekt im SFB TRR294 "Strukturwandel des Eigentums". Das Teilprojekt widmet sich der politischen Anthropologie von Eigentum vom 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Es untersucht die in humanwissenschaftlichen Diskursen verbreitete Vermutung, dass Eigentumsordnungen mit je spezifischen Habitusformationen verknüpft sind.

Projektleitung

Prof. Dr. Bernhard Kleeberg
Inhaber der Professur für Wissenschaftsgeschichte (Historisches Seminar)
Prof. Dr. Martin Mulsow
Inhaber der Professur für Wissenskulturen der Europäischen Neuzeit (Philosophische Fakultät)

Hauptprojekt

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Im Zentrum des Teilprojektes steht die anhand der Differenz von Nomadismus / Sesshaftigkeit konstruierte Auffassung, dass Privatbesitz gute Angewohnheiten wie Selbstdisziplin hervorbringe und damit zivilisationsstiftend wirke.

Die Wissenschaftsgeschichte entsprechender Positionen und ihrer Einbettung in verschiedene Deutungsmuster und Entwicklungslogiken von der Temperamentenlehre bis zur Völkerpsychologie verbindet sich so mit einer gouvernementalitätshistorischen Analyse des Regierens über Besitz.

Eigentumsforschung Wissenschaftsgeschichte

Kooperationspartner

Schwerpunktfeld

Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.

Wissen. Räume. Medien.